Ungefähr 110 km westlich von Harare, der Hauptstadt von Zimbabwe, liegt das Mubaya Ökodorf. Vor vier Generationen, unter der Herrschaft der weissen Siedler, wurde dieses unfruchtbare Stück Land von ca. 170 Hektaren in Mashonaland West meinen Vorfahren als Reservation zur Verfügung gestellt, wohingegen die weissen Siedler sich auf den fruchtbaren Landstrichen niederliessen.

Der Traum ist, dass die Bewohner des Mubaya Dorfes ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben in Einklang mit der Natur und in Harmonie untereinander leben.

Herstellung und Nutzung von BioChar
Leeren des Stausees und Renovation des Staudamms
Gemeinschaftsbildung

Biogasanlage
Ausbildungs- , Lern- und Handwerkstätte (auch für Kinder)
Fischteich mit Enten (auch für Flüssigdünger)
Diverse Einkommensquellen dank Kleintierzucht (Kaninchen, Hühner, Fisch), Gemüseverkauf, Honig, Ökobacksteine, Handwerkserzeugnisse
Gästehaus

Permakultur – der Unterschied zu Bio.
Wie größtenteils beim biologischen Anbau, wird auch bei der Permakultur zu 100 Prozent auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel und auf gentechnisch verändertes Material verzichtet. In der Permakultur kommen ausschließlich organische Ergänzungsdünger oder Mulch zum Einsatz, die Boden und Wasser schonen. Vor allem der Boden soll bei der Permakultur so natürlich wie möglich gehalten werden.

In selbstgenügsamer Weise, nahe der Natur und mit tragenden sozialen Strukturen lebten einige Generationen der Grossfamilie Mubaya in diesem Dorf.
Heute leben rund 300 Leute in den 53 Höfen dieser Streusiedlung. Die Situation hat sich jedoch in den letzten 40 Jahren drastisch verändert.